Ein Jahr zum Leben

#BlogtourEinJahrzumLebenTag3
Heute macht die Blogtour halt bei uns. Ich hatte das Vergnügen und durfte die beiden Protagonisten Eve und Ben interviewen😊

Am Ende dieses Interviews gibt es noch ein Gewinnspiel. Ich wünsche euch jetzt viel Spass😊

📚📚📚📚

Hey ihr zwei, vielen Dank, das ich euch heute ein paar Fragen stellen darf. Ihr habt ja eine aufregende Zeit hinter euch!

 

Wenn ich eure Geschichte so verfolgt habe, gewinne ich den Eindruck, es war Liebe auf den ersten Blick. Ich denke da an euer Treffen bei der Blutspende.

Mögt ihr mir eure Gefühle beim ersten Zusammentreffen verraten?

 

BEN: Genau genommen habe ich Eve erst auf den zweiten Blick richtig gesehen. Beim ersten Mal habe ich lediglich ihre Kehrseite bewundern können, weil sie sich auf den Hintern gesetzt hat. (grinst breit)

 

EVE: (schnaubt) Vielen Dank auch. Bis jetzt habe ich mich erfolgreich an die Illusion geklammert, dass du es nicht bemerkt hast.

 

BEN: Ich glaube jeder hat deinen Sturz bemerkt. Na ja, jedenfalls hat der zweite Blick auf Eve mein Gefühlsleben ganz schön aus dem Gleichgewicht gebracht. Ich glaube, mich hatte es schon nach den ersten Sekunden total erwischt.

 

 

Eve, du warst ja etwas durch den Wind, wie du Blutengel verlassen hast.

Erzähl mal, warum hat Ben dich so aus der Bahn geworfen?

 

EVE: Das hätte er wohl gerne. Mir war nur schwindelig wegen dem Blutverlust.

 

(Ben zieht eine Augenbraue gen Haaransatz)

 

EVE: (seufzt leise) Na gut, seine direkte Art hat mich einfach … überrumpelt, würde ich sagen. Ich meine, wir kannten uns gar nicht und dann hat er mir diese Reise nach Frankreich vorgeschlagen. Wer wird da nicht erst misstrauisch? Und ja, auch seine schönen, graublauen Augen und die gewollt unordentlichen Haare waren nicht ganz unschuldig an meinem überstürzten Abgang.

 

Eure Reise nach Frankreich ging ja schon lustig los. Ich denke an den Moment der Abreise, als Ben den lieben Larry an Eves Rucksack geklebt hat, damit er auf der Fahrt nicht verloren geht.

Ben, du hast die Reise alleine geplant und gleichzeitig an Eves Vorsätze gedacht. Gentlemanlike würde ich sagen. Erzähl mir, warum?

 

BEN: In erster Linie hab ich’s gemacht, um Eve zu überraschen und aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Ich wusste schon nach unserem ersten Treffen, dass man sie zu ihrem Glück zwingen muss (zwinkert). Und wenn sie von vornerein von der gesamten Tour gewusst hätte, wäre sie vielleicht nie auf mein Bike gestiegen … genauer gesagt wäre sie ganz sicher nicht mitgekommen (lacht).

 

EVE: Ganz bestimmt nicht. Manchmal glaube ich gar nicht, dass ich das wirklich getan habe. Aber bereut habe ich es keine Sekunde (lächelt).

 

Ihr habt ja wirklich eine tolle Reise unternommen, romantisch würde ich fast sagen. Habt ihr zu dem Zeitpunkt schon an Liebe gedacht?

 

(Gleichzeitig)

 

EVE: Nein!

 

BEN: Ja!

 

EVE: Also zumindest am Anfang noch nicht. Dafür war ich viel zu aufgewühlt und mit meinen eigenen Problemen beschäftigt. Da waren vielleicht ein paar Schmetterlinge in meiner Magengegend, aber die Liebe hat sich mit der Zeit erst entwickelt. Am Anfang hat mich Ben regelmäßig in den Wahnsinn getrieben.

 

BEN: (lacht) Ich bitte dich, Chérie. Ich war die Nettigkeit in Person. Aber auch ich hab mich am Anfang schwer getan, mich auf Eve einzulassen und doch gleichzeitig nie wirklich die Finger von ihr lassen können. Sie hat mich von Anfang an fasziniert und ich glaube, insgeheim hab ich mich sofort in sie verliebt. Auch, wenn ich es nicht gleich gerafft habe.

 

Ich glaube, die schönste Zeit eurer Reise war dann wohl Pont-Aven, die Heimat von Eve. Und sie war auch sehr emotional. Eve, ich würde gerne etwas mehr von deinen Gefühlen erfahren. Was denkt man nach so vielen Jahren? Wie fühlt es sich an? Was gab es für tiefe Erinnerungen?

 

EVE: Es war furchtbar. Mein Vater hat sich mit Informationen über meine Mutter immer sehr bedeckt gehalten, weil es für ihn sehr schmerzhaft war über sie zu reden. Als ich nach Pont-Aven kam, schlugen die wenigen Erinnerungen, die ich an sie habe, mit voller Wucht auf mich ein und gepaart mit der Trauer über meinen Vater war das sehr schlimm für mich. Es fühlte sich an, als wenn ich in ein Loch fallen würde. Die tiefste und gleichzeitig schönste Erinnerung für mich war, wenn meine Mutter mich mit in ihr Atelier nahm.

 

Dann kamen diese Missverständnisse und Eve, du bist nach Deutschland zurück.

Ich denke, das liegt daran, das ihr von Anfang an nicht miteinander kommuniziert habt.

Warum? Warum habt ihr euch aufeinander eingelassen, ohne richtig miteinander zu reden? Ich meine da die wichtigen Dinge!

 

EVE: Für mich war der Fall klar. Da gab es nichts mehr zu bereden. Aber ich bin froh, dass sich alles geklärt hat. Aber ich hatte eine ganz schöne Wut auf dich, Ondin.

 

BEN: Das mit Ally war ein total blödes Missverständnis. Klar, wäre es hilfreich gewesen, wenn Eve nicht direkt die Flucht ergriffen und stattdessen mit mir geredet hätte, aber auf der anderen Seite konnte ich sie irgendwie auch verstehen. Es sah ja schon ziemlich eindeutig aus zwischen uns und diese Sache mit dem Rücken konnte ja keiner ahnen. Und die Sache mit Nora ist auch nichts, was ich bei meinen ersten Dates erzähle, weil es eine sehr persönliche und familiäre Angelegenheit ist. Zumal ich ja eigentlich nie wirklich Dates hatte. Zumindest keine, die zu mehr führten als …

 

EVE: (fällt ihm ins Wort) Ich glaube, ich will gar nicht so genau wissen, was du vor mir so getrieben hast. Was Ben eigentlich sagen will ist, dass man in der ersten Zeit des Zusammenseins sicher nicht jede Einzelheit seines Lebens ausführt. Schließlich sollte man erst einmal sehen, dass die Chemie stimmt. Und vor allen Dingen glücklich sein und die gemeinsame Zeit genießen, denn das ist doch in erster Linie das Wichtigste, oder? Alles Weitere ergibt sich …

 

Nun bin ich schon fast am Ende. Aber eine Frage brennt mir noch auf der Seele. Wir haben bisher nur von euch gesprochen. Aber da ist noch Nora. Wie geht ihr inzwischen mit der Krankheit um? Und was sagt sie zu eurer Liebe?

 

BEN: Nora lässt sich so schnell nicht unterkriegen. Sie hat ein unglaublich starkes Wesen und geht uns jetzt schon wieder regelmäßig auf die Nerven mit ihren Teenagerallüren (stöhnt gespielt genervt).

 

EVE: Na ja, und was die Liebe angeht glaube ich, dass es okay für sie ist. Wir sind jetzt eben eine kleine Familie und sie wie eine Schwester für mich.

 

Ich danke euch für dieses nette Interview und wünsche euch viel Glück für die gemeinsame Zukunft.
Gewinnspiel🍀
1. Platz: signiertes Taschenbuch

2. Platz: signiertes Lesezeichen

3. Platz: ein versiegelter Brief mit persönlicher Botschaft oder einem Lieblingszitat
Während der Blogtour könnt ihr Lose sammeln. Jeder Beitrag enthält eine Frage. Am Ende der Blogtour könntet ihr also 10 Lose gesammelt haben.
Meine heutige Frage lautet:

Wie heißt die Schwester von Ben?
Teilnahmebedingungen:

– Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständnis der Eltern

– Versand nur innerhalb Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.

– das Gewinnspiel endet am 12.04.2017 um 23.59Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.

– der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

– keine Barauszahlung des Gewinns möglich.

– das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit  Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.
Barbara

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3 Gedanken zu “Ein Jahr zum Leben

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