Jana Mareike von Bergner

Heute stellen wir Euch die liebe Jana Mareike von Bergner vor 😊

💛Seit wann schreibst du? 

Meinen ersten Roman habe ich mit fünfzehn angefangen und nie beendet. Es war eine Liebesgeschichte über ein Mädchen, das sich in einen coolen Schüler verliebt und dabei gar nicht merkt, dass deren schüchterne Bruder eigentlich der Richtige für sie wäre. Als ich zu Dreivierteln fertig war, habe ich James Frey Ratgeber „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ gelesen, gemerkt, dass ich alles Mögliche falsch gemacht habe, und das Projekt abgebrochen. Stattdessen habe ich nach dem Abi, das war 2000, bei einer Lokalzeitung angefangen und dann Journalistik studiert. Insofern schreibe ich seit 17 Jahren, um mein Geld zu verdienen, aber die längste Zeit eben Artikel für Zeitungen und Zeitschriften. Erst als ich in Elternzeit zu Hause war und eine berufliche Schreibpause eingelegt habe, bot sich mir wieder die Gelegenheit, an meinen alten Kindheitstraum anzuknüpfen. Im Mai 2016 ist dann mein erster Roman als eBook bei Amazon erschienen.

💛Wo schreibst du am Liebsten? 

Auch wenn es langweilig klingt: ganz klassisch am Schreibtisch und mit Blick auf den Garten.

💛Gibt es etwas, was dich besonders inspiriert? Motiviert? Musik oder einfach nur Ruhe? Vielleicht eine Person? 

Musik höre ich beim Schreiben nie, da habe ich lieber Ruhe. Aber oft versetze ich mich vorher gezielt für eine bestimmte Szene in die passende Stimmung, indem ich ein entsprechendes Buch lese oder einen Film sehe. Bei so etwas kann ich emotional stark mitgehen. Es kommt häufiger vor, dass ich beim Lesen laut lache oder in Tränen ausbreche. Dieses Gefühl versuche ich dann einzufangen. 

Um mich regelmäßig zu motivieren, versuche ich, öfter mal aus meinem Schneckenhaus herauszukommen. Ich besuche die Buchmessen, gehe einmal im Monat zu einem Autorenstammtisch und treffe mich regelmäßig mit einer befreundeten Autorin. Für den täglichen Motivationsschub tausche ich mich mit anderen Selfpublishern in Facebook-Gruppen aus und zähle meine geschriebenen Wörter.

💛Wie geht deine Familie damit um, einen Autor im Haus zu haben? 

Ich lebe allein mit meinem dreijährigen Sohn, der es ganz gut findet. In meinem Umfeld erfahre ich mittlerweile viel Unterstützung, auch wenn die Skepsis bleibt, ob ich langfristig davon leben kann.

💛Hast du schon einmal den Gedanken gehabt, dir ein Pseudonym anzuschaffen? Oder ist dein Name gar einer? 

Ich habe bisher zwei Jugendromane unter meinem richtigen Namen veröffentlicht. Auch mein nächster Roman, ein Liebesroman für Erwachsene, wird wieder unter meinem richtigen Namen erscheinen. Ein Pseudonym würde ich mir höchstens für einen deutlichen Genrewechsel zulegen, um bei meinen Lesern keine falschen Erwartungen zu erwecken und sie dann zu enttäuschen. 

💛Hast du schon mal daran gedacht, dich in einem anderen Genre zu versuchen? 

Streng genommen habe ich nach meinem zweiten Roman das Genre gewechselt: vom romantischen Jugendroman bzw. Young Adult zum zeitgenössichen Liebesroman. Meine Protagonisten sind dieses Mal zehn Jahre älter und stehen damit vor ganz anderen Herausforderungen. Ich habe vor Jahren auch mal für einen Historienroman recherchiert, der in England während des Mittelalters spielen sollte. Aber irgendwann ist mir die Recherche über den Kopf gewachsen, weshalb ich das Projekt nie realisiert habe. Gut möglich, dass ich zwischendurch mal ein Sachbuch herausbringe. Da kommt meine journalistische Ader wieder durch. Aber ansonsten bleibe ich vorerst im romantischen Sektor. 

💛Was liest du als Autor eigentlich für Bücher? Ein besonderes Genre? 

Ich habe über Jahre alle Genres, mit Ausnahme von Krimis und Thrillern, gelesen. Zwei Bücher pro Woche, bis meine Bücherregale aus allen Nähten platzten. Der Grund: Ich habe für die Zeitschrift HÖRZU Buchrezensionen geschrieben. Mittlerweile lese ich vornehmlich eBooks aus dem romantischen Sektor, weil ich in diesem Genre selbst schreibe und mich dort auskennen möchte. Und weil ich die Bücher gern nutze, um mich in die passende Stimmung zu versetzen. 

💛Was uns natürlich brennend interessiert, was bedeutet für dich die Zusammenarbeit mit uns Bloggern? 

Dies ist mein erstes Interview für einen Blog. Meine Erfahrung mit Bloggern beschränkt sich bisher auf ein paar Kontakte über die Leseplattform LovelyBooks, wo ich zum Verkaufsstart jedes meiner Bücher eine Leserunde veranstalte und einige der Leserinnen ihre Rezension anschließend im eigenen Blog gepostet haben.
1. Kaffee oder Tee? 

Kakao

2. Schokolade oder Käse? 

Schokolade in allen Variationen

3. Schwarz oder weiß? 

Schwarz. Die Dunkle ist immer am faszinierendsten.

4. Sommer- oder Wintertyp? 

Sommertyp

5. Print oder EBook? 

Mittlerweile eBook. Für Printbücher ist kein Platz mehr.

6. Hotel oder Zelt? 

Hotel. Am liebsten all-inclusive.

7. Fernseher oder Radio? 

Fernseher

8. Serie oder Film? 

Gute Serien, da brauche ich mich von den Figuren nicht so schnell wieder zu trennen.

9. Sport oder Sofa? 

Sofa (leider!)

10. Hund oder Katze? 

Hund. Habe eine süße Maltipoo-Hündin namens Maja.

11. Jeans oder Abendkleid? 

Trage meistens Jeans, liebe es aber, im Abendkleid tanzen zu gehen.

12. Sekt oder Selters?

Selters. Ich vertrage keinen Alkohol

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s