Uwe Alexi

Heute dürfen wir Euch den Autor Uwe K. Alexi vorstellen 😊

🔫Seit wann schreibst Du?

Gleich mit so einer schwierigen Frage zu beginnen, ist reichlich unfair, findest du nicht? Augenzwinkern.

Also: Eigentlich seit 1999 aber uneigentlich seit 2013. Versteht kein Mensch, ich weiß.

Im Jahre 1999 habe ich ganze sechs Seiten aus einem inneren Dang heraus geschrieben, und das obwohl ich in der Schule Aufsätze hasste. Danach hatte ich niemals nicht mehr Zeit gehabt. Diese sechs Seiten sind mir beim Aufräumen meines Schreibtischs 2013 – das sollte man zumindest einmal im Leben machen – wieder in die Hände gefallen. Da ich Zeit und Lust hatte, an der haarsträubenden Geschichte weiterzuschreiben, von der ich lediglich Anfang und Ende kannte, habe ich mich ans Werk gemacht.

Im November 2014 ist dann „Niemand wird dich vermissen“ erschienen – inklusive dieser sechs Seiten, die immer noch Teil des ersten Kapitels sind. Sie wurden natürlich hundertmal korrigiert, aber es sind diese sechs Seiten noch deutlich zu erkennen. Da die Kritiken zu diesem Pharmathriller so gut waren, habe ich seitdem einfach nicht mehr aufgehört zu schreiben.

🔫Wo schreibst Du am liebsten? 

An einem ruhigen Ort irgendwo in der Natur.

Ich finde es inspirierend mit meinem Laptop im Grünen zu sitzen und dabei die Natur zu riechen und zu hören. Manchmal im Garten, manchmal auf dem Balkon, manchmal gehe ich auch in den Kurpark hier in Bad Homburg.

🔫Wovor hast du persönlich Angst, bzw. was macht Dir Angst?

Grenzenloser Egoismus, Ignoranz, Fanatismus, Dummheit, Menschen mit Scheuklappen. 

🔫Hast du bestimmte (schlechte) Angewohnheiten während der Schreibphase?

Klar, ich bin über und übervoll mit schlechten Angewohnheiten.

So habe ich manchmal die Tendenz, alles um mich herum zu vergessen und zu ignorieren. Moment, eigentlich liegt das ja gar nicht an mir, sondern daran, dass meine Protagonisten so viele interessante Dinge machen oder erleiden.   

An anderen Tagen fällt mir gewohnheitsmäßig mal so gar nichts ein und ich beende nach ein paar Minuten genervt das aufs Displayschauen, da es ohnehin nichts bringt und ich besser meine Zeit anderweitig sinnvoller einsetzen sollte. 

🔫Wie geht deine Familie damit um, einen Autor im Haus zu haben? 

Sie unterstützen mich, wo sie nur können und weit darüber hinaus.

🔫Hast Du schon einmal den Gedanken gehabt, Dir ein Pseudonym anzuschaffen?

Nein, ich finde meinen Nachnamen im Gegensatz zu meinem Vornamen so toll, dass ich einfach unter ihm veröffentlichen musste.

🔫Oder ist Dein Name gar einer? 

Nö, nein, mitnichten!

🔫Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, Dich in einem anderen Genre zu versuchen? 

Nein, ich denke das A und O des Schreibens ist, dass es einem Spaß macht.

Ich würde nur ungern das Schreiben als eine lästige Pflicht sehen wollen, also schreibe ich, was ich selbst liebe und lesen würde.

🔫Was liest Du als Autor eigentlich für Bücher? Ein besonderes Genre?

Ich lese vor allem Thriller, wobei ich eingestehen muss, dass ich diese bislang fast ausschließlich auf Englisch gelesen habe.

Erst kürzlich habe ich zum ersten Mal einen deutschen Thriller gelesen, da ich mal sehen wollte, was andere Autoren hierzulande so schreiben. Es ist aber bislang bei diesem einen geblieben – nicht weil er nicht gut war, nein, das Gegenteil war der Fall, er hat mir sehr gut gefallen, dieser Fitzek, so ein unbekannter Autor halt. 😉  

Seit dem ich mich in der Autorenszene bewege, habe ich viele Freundschaften zu anderen, auch eher unbekannten Autoren geschlossen und lese deren Werke interessehalber, auch wenn sie aus anderen Genres stammen. Habe bislang noch keinen Reinfall erlebt, teilweise sogar ganz Tolles entdeckt.

🔫Was uns natürlich brennend interessiert, was bedeutet für Dich die Zusammenarbeit mit uns Bloggern? 

Sehr viel. Mich interessiert immer das Feedback von Lesern und ihr Blogger seid natürlich besondere Leser, denn ihr repräsentiert den Lesergeschmack vieler eurer Leser. Man sucht sich ja als Leser Blogs aus, die dem eigenen Geschmack entsprechen. Klar, das wird nicht immer eins zu eins sein, aber doch überwiegend. Somit ist es besonders schön, einen von euch mit meinen Büchern zu begeistern, der sie dann weiterempfiehlt. Natürlich gelingt mir das nicht immer, aber immer öfter. 😉 

🔫Beschreibe dich mit 3 Worten:

Gutmütig, chaotisch, zielstrebig.

😎Was fällt Dir zu diesen 4 Schlagwörtern spontan ein? 

Freundschaft: Gute Freunde sind sehr wichtig, zumal man wahrscheinlich meist während des ganzen Lebens maximal eine Hand voll davon hat. Der Begriff Freundschaft wird leider oft überstrapaziert und viel zu schnell verwendet. Die Meisten verwechseln ihn mit Bekannten. 

Freizeitausgleich: Unerlässlich, um wieder neue Kraft zu gewinnen und Energie zu tanken. Die Seele mal so richtig schön baumeln lassen.

Träume: Sind etwas Wunderbares, auch Tagträume. Oftmals träume ich Dinge, die mit meinem jeweils aktuellen Manuskript zu tun haben.

Kindheitserinnerungen: Habe ich viele und überwiegend gute bis sehr gute. Ich hatte eine wunderbare Kindheit.

Vielen Dank lieber Uwe, ich hatte sehr viel Spaß bei diesem interview 😉😎

(Ich geh dann mal die Wattebällchen einsammeln…..)

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Ein Gedanke zu “Uwe Alexi

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