Monika Pfundmeier

#Interview

Wir durften der lieben Monika Pfundmeier ein paar Fragen stellen, herausgekommen ist ein tolles, ehrliches Interview, aber lest selbst….

💮Seit wann schreibst Du?

=> Ich wollte unbedingt nach dem Film „Die drei Musketiere“ mit Kiefer Sutherland ein Drehbuch schreiben. Das hab ich auch angefangen. Ich war ca. 13/14, hab das ganze aber unter einem Berg „Vernunft/aussichtslose Träumerei“ wieder vergraben.

💮Hast Du neben dem Schreiben auch noch Zeit für Hobbys?

=> Ich liebe es, zu schreiben, und das, soviel und so oft es geht. Ich schaff es schon, was anderes in meinem Tag unterzubringen … wenn ich das will ;). Am ehesten räume ich Zeit ein für Reisen, Freunde treffen, Familie, und um zu lesen.

💮Wie geht es Dir damit, kurz vor dem Ende eines Buches, welches Du gerade schreibst, zu sein?

=> Kurz vor dem Ende freue ich mich, das zu Ende zu bringen und in die Welt der Leser zu lassen. Ich will dann fertig werden. In der Phase davor zittere ich, ob es gut genug ist.

💮Schreibst Du bereits an einem neuen Buch?

=> Immer 🙂 seit ich mich entschieden habe, als Autorin zu leben. Aktuell an einem Roman, der im Hier&Jetzt spielt. Kein Liebesroman – und doch einer. Vielleicht einer der wichtigsten.

💮Was ist Dir als Autor wichtig, mit Deinen „Werken“ auszudrücken?

=> Ich denke, jeder der schreibt – und veröffentlicht – trägt Verantwortung dafür, was er in die Köpfe der Leser setzt. Ich will den Blick öffnen für andere Sichtweisen. Ich will ein Bewusstsein schaffen, dass wir achtsamer, fairer, wertschätzender, wohlmeinender, vorausschauender miteinander umgehen. Das gilt für den Umgang mit sich selbst, mit anderen, mit unserer Umwelt.

💮Hast du selber Lieblingsbücher ?

=> Haufenweise :). Ich verlier mich auch richtiggehend in Büchern. Eines meiner All-Time-Favourites ist: „Hallo Mr. Gott, hier spricht Anna“ – ein lustiges, furchtbar trauriges, lebensweises Buch.

💮Wo schreibst Du am Liebsten?

=> Ich hab meine Lieblingsplätze zum Schreiben oft auch nach Phase: „unterwegs“ entstehen oft und eher neue Kapitel, da bin ich gerne in Cafés, Bars oder auch mal in der Bahn – mit einem einigermaßen gleichbleibenden Geräuschpegel. Zu Hause arbeite ich gerne, wenn ich in die Details gehe oder mich konzentrieren muss. Oder ich geh mal an die Isar bzw. in die Natur um den Kopf durchzulüften und an nem ruhigen Fleckerl weiterzuarbeiten.

💮Wovor hast Du persönlich Angst, bzw. was macht Dir Angst?

=> Wir leben in einer unglaublich großartigen Welt mit vielen Privilegien. Einem Großteil von uns geht es bedeutend besser, als vor 100 Jahren. Wir haben Zugang zu Bildung, Nahrung, Hilfe, Technik, einem Kopfkissen in unserem Bett. Wir dürfen uns eine Meinung bilden und äußern, dürfen Entscheidungen selbst treffen. Ich habe Angst, dass wir zu dumm sind, das zu erkennen und diese Errungenschaften aufs Spiel setzen, weil wir das für uns für selbstverständlich halten, was Generationen vor uns erarbeitet und erkämpft haben, und weil bequemer ist, bequem zu sein, anderen die Schuld zu geben, wenn etwas nicht funktioniert oder zu glauben, andere setzten sich dafür ein, das zu erhalten.

💮Hast Du bestimme (schlechte) Angewohnheiten während der Schreibphase?

=> Ouuuhh ja. Mein Arbeitsrhythmus verlagert sich auf abends/nachts. Mein Kopf tickt tagsüber wenn ich unterwegs bin immer in der Parallelwelt meines Manuskripts und entwickelt Szenen weiter. Ich rede dann sehr wenig und starre konzentriert vor mich hin – oder durch Menschen hindurch. Hin und wieder tauche ich dann aus meiner Parallelwelt zurück in die Real-Welt und registriere, dass das irritierend auf Mitmenschen wirkt.

💮Wie geht Deine Familie damit um, einen Autor im Haus zu haben?

=> Meine Family – meine Eltern und Geschwister sind sehr stolz auf mich. Allerdings lebe ich allein und meine Family kriegt „nur“ die Ergebnisse und guten Seiten mit 😉

💮Hast Du schon einmal den Gedanken gehabt, Dir ein Pseudonym anzuschaffen? Oder ist Dein Name gar eins?

=> Ich habe 2x über ein Pseudonym nachgedacht.

1. Meinen Namen fand ich als Autorenname nicht so schick und nicht „sexy“.
2. Vor kurzem habe ich überlegt, mein nächstes Buch unter Pseudonym zu veröffentlichen, hier wechsle ich das Genre. Da liegen zum einen Überlegungen im Hinblick auf Marketing dahinter, zum anderen wird das Buch sehr sinnlich.
Beide Male kam Zuspruch „von außen“. Und ich hab mich verändert/entwickelt: Ich bin stolz auf meinen Weg, auf das, was und wie ich was tue. Ich bin stolz auf meinen Namen.

💮Ist Dir schonmal die Idee gekommen, Dich in einem anderen Genre zu versuchen?

=> Ich mach es gerade 🙂

💮Was liest Du als Autor eigentlich für Bücher? Ein besonderes Genre?

=> Viele – und viele unterschiedliche Genres. Ich lese als Autor ganz anders, als ich früher gelesen habe. Jetzt sehe ich auch das „Handwerkliche“ stärker im Vordergrund.

💮Was uns natürlich brennend interessiert, was bedeutet für Dich die Zusammenarbeit mit uns Bloggern?

=> Ich find das großartig. Ich sehe in den Bloggern die Leidenschaft für Bücher, wie sie auch in mir brennt. Ich weiß, was es heißt und wie viel Arbeit und Zeit da drin steckt, regelmäßig einen Blog zu pflegen und Dinge vorzustellen, die einem am Herzen liegen. Dafür unterwegs zu sein. Dann ist es ein Geschenk zusammen an einer Leidenschaft arbeiten zu können – besondere Events zu gestalten, gemeinsam „Hinter die Kulissen“ zu schauen oder einfach über diese Leidenschaft und die Bücher zu quatschen – ein Traum 🙂

💮Beschreibe Dich mit 3 Worten

Macher
Träumer
Andersdenker

💮Was fällt Dir zu diesen 4 Schlagwörtern spontan ein?

Freundschaft – unersetzbar
Freizeitausgleich – mit dem richtigen Job, muss man nie mehr arbeiten
Träume – umsetzen!
Kindheitserinnerungen – Dankbarkeit

Vielen Dank liebe Monika 💕

https://www.facebook.com/autormonikapfundmeier/

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