Nele Neuhaus

Heute haben wir mal wieder ein #Interview für Euch ❤

Die liebe Nele Neuhaus hat sich unseren Fragen gestellt 😊

📗Seit wann schreibst Du?

Seitdem ich mich erinnern kann! Die frühesten Zeugnisse meiner Schreibleidenschaft stammen aus dem Jahr 1972, da war ich 5 Jahre alt und noch nicht in der Schule. Seitdem hat mich das Schreiben immer begleitet und ich habe jede freie Minute an meinem Schreibtisch gesessen, mir Geschichten ausgedacht und aufgeschrieben. Schreiben war für mich immer mehr als nur ein Hobby. Es ist eine Leidenschaft und für mich lebensnotwendig. Wenn ich nicht schreiben kann, bin ich unglücklich.

📗Hast Du neben dem Schreiben auch noch Zeit für Hobbys?

Wenig. Seitdem meine Bücher so erfolgreich sind und in mehr als 30 Ländern erscheinen, habe ich sehr viel zu tun. Mit dem Schreiben ist es ja nicht getan. Ich beantworte Fanpost und Mails, gebe Interviews, arbeite mit Übersetzern zusammen, mache Lesungen, Signierstunden, halte Vorträge. Dazu habe ich auch immer wieder Arbeit mit meiner Nele Neuhaus Stiftung. Mein Hobby sind mein Mann und mein Hund!  Außerdem haben wir ja noch Pferde, allerdings darf ich wegen meiner Wirbelsäulenprobleme nicht mehr selbst reiten. Mein liebstes Hobby ist lesen und dafür habe ich immer Zeit!

📗Wie geht es Dir damit, kurz vor dem Ende eines Buches zu sein, welches Du gerade schreibst?

In erster Linie bin ich erleichtert, wenn ich nach langen Monaten des Schreibens das Wort „Ende“ unter ein Manuskript tippe. Darauf folgt ein Gefühl der Leere. Ganz plötzlich ist der Druck weg. Ich lebe ja doch eine lange Zeit sehr intensiv mit der Geschichte und ihren Figuren und auf einmal sind die weg. Wenn ich nach der Abgabe das redigierte Manuskript von meiner Lektorin zurückbekomme, habe ich schon eine ziemliche Distanz, kann es nüchtern und eher technisch betrachten und sehe Fehler und Schwächen. Meistens habe ich zu dem Zeitpunkt aber bereits eine Idee für ein nächstes Buch, deshalb bleibe ich dem Schreibtisch nie lange fern.

📗Schreibst Du bereits an einem neuen Buch?

Ja, am 7. Band meiner Jugendbuchreihe „Elena – Ein Leben für Pferde“, der im Frühjahr mit dem Titel „In letzter Sekunde“ erscheinen soll.

📗Was ist Dir als Autor wichtig, was möchtest Du mit Deinen Werken ausdrücken?

Ich will überhaupt nichts ausdrücken, habe keine Botschaft. Ich will meine Leser gut unterhalten.

📗Hast du Lieblingsbücher?

Ja, natürlich! Es gibt einige Dauerbrenner wie zB „Exodus“ von Leon Uris, „Der Falke des Lichts“ von Gillian Bradshaw, die „Flicka“-Trilogie von Mary O’Hara oder „Der Pate“ von Mario Puzo. Aber es kommen immer wieder Bücher dazu. „Licht über dem Land“ von Jim Harrison, „Die Häupter meiner Lieben“ von Ingrid Noll, „Vor dem Fall“ von Noah Hawley, „Der Susan-Effekt“ von Peter Hoeg, die Stieg Larsson Trilogie und „Menschen, Pferde, weites Land“ von Hans Graf von Lehndorff würde ich mit auf eine einsame Insel nehmen.

📗Wo schreibst Du am Liebsten?

Zuhause in meinem Arbeitszimmer am Schreibtisch. Ich brauche meine Notizen um mich herum und absolute Ruhe. Wenn ich schreibe, ist es still. Keine Musik, keine Ablenkung. Im Sommer, als ich „Muttertag“ geschrieben habe, habe ich sogar den Schreibtisch so gestellt, dass ich nicht aus dem Fenster gucken kann, damit ich nicht abgelenkt werde.

📗Wovor hast Du persönlich Angst, bzw. was macht Dir Angst?

Ich habe vor ziemlich vielen Dingen Angst, das bringt wahrscheinlich mein Beruf und meine Phantasie mit sich.
Mir macht die Vermüllung der Welt Angst, deshalb habe ich mich sehr über die Initiative #OhneFolie gefreut, die der CEO der Bonnier Media Deutschland-Gruppe angestoßen hat. Mein neuer Krimi „Muttertag“ war das erste Hardcover in Deutschland, das ohne Plastikfolie ausgeliefert wurde. Ein kleiner Schritt zwar nur, aber vielleicht folgen viele diesem Beispiel.
Es macht mir Angst, dass junge Menschen heutzutage immer weniger lesen, viele kaum noch etwas aushalten und eine sehr niedrige Frustrationstoleranz haben. Der Egoismus unserer Gesellschaft sorgt mich.

📗Hast Du bestimme (schlechte) Angewohnheiten während der Schreibphase?

Eigentlich keine anderen als sonst auch! 

📗Wie geht Deine Familie damit um, einen Autor im Haus zu haben?

Zuhause bin ich einfach die Nele, die ich schon immer war. Mein Mann begleitet mich zu fast allen Terminen und er ist, wenn ich den Plot für ein neues Buch entwickele, ein geduldiger Zuhörer. Wir reden oft und viel über Figuren, Handlungsstränge und Dialoge. Meine ganze Familie hat meine Arbeit von Anfang an unterstützt und begleitet. Auf meinen ersten Lesungen saßen treu und brav meine Eltern, meine Schwester und mein Schwager, damit überhaupt etwas Publikum da war. Natürlich freuen sie sich über die Erfolge meiner Bücher, meine Schwestern sind bei jedem Buch Probeleserinnen, die mir ehrliches Feedback geben. Aber meine Arbeit ist nicht dauernd Thema, ganz im Gegenteil. Wenn wir bei meinen Eltern feiern, räume ich danach die Küche auf, wie ich das schon immer getan habe. Und auch im Alltag gehe ich einkaufen, mit dem Hund spazieren, ich bügele und kümmere mich um den Haushalt. Gerade diese Normalität ist ganz wichtig für mich, denn ich habe mich trotz aller Erfolge überhaupt nicht verändert, sondern bin die Nele geblieben, die ich immer war.

📗Hast Du schon einmal den Gedanken gehabt, ein Pseudonym zu verwenden? Oder ist Dein Name gar eins?

Ich heiße in Wirklichkeit „Cornelia“, aber diesen Namen haben eigentlich nur meine Lehrer benutzt oder mein Vater, wenn er sauer auf mich war.  Seit meiner Kindheit bin ich die Nele und nachdem ich Herrn Neuhaus geheiratet hatte, heiße ich Nele Neuhaus, so steht es auch in meinem Ausweis. Meine Romane „Sommer der Wahrheit“ und „Straße nach Nirgendwo“ habe ich unter dem offenen Pseudonym Nele Löwenberg (mein Mädchenname) herausgebracht, damit die Buchkäuferinnen und –käufer nicht glauben, dass es sich dabei um einen Taunuskrimi handelt.

📗Ist Dir schonmal die Idee gekommen, Dich in einem anderen Genre zu versuchen?

Das tue ich ja schon seit vielen Jahren. Mein allererstes Buch „Unter Haien“ ist ein Thriller. Und neben meinen Krimis schreibe ich Romane und Jugendbücher. In den beiden Jugendbuchreihen „Elena – Ein Leben für Pferde“ und „Charlottes Traumpferd“ geht es um Pferde, beide Reihen richten sich in erster Linie an Mädchen zwischen 8 und 13, aber sie werden auch gerne von älteren Pferdemädchen gelesen. Es macht mir Spaß, zwischen den Genres zu wechseln, denn ich mag die unterschiedliche Herangehensweise. Ein Jugendbuch funktioniert nach ganz anderen Regeln als ein Kriminalroman.

📗Was liest Du als Autor eigentlich für Bücher? Ein besonderes Genre?

Ich bin eine Vielleserin, verschlinge Kriminalromane, Thriller, Biografien, Jugendbücher, Sachbücher, Romane, aber auch literarische Bücher. Manchmal habe ich eine Vorliebe für einen bestimmten Autor, lese dann alle seine oder ihre Bücher. Gelegentlich bekomme ich Empfehlungen von Buchhändlern, meiner Agentin oder Freunden, die in eine völlig andere Richtung gehen und dabei habe ich schon schöne Entdeckungen gemacht.

📗Uns interessiert natürlich brennend, was für Dich die Zusammenarbeit mit uns Bloggern bedeutet?

Ich freue mich immer sehr, wenn ich Interviewanfragen von Bloggern bekomme! Oft werden mir ganz andere Fragen gestellt als von Journalisten und das gefällt mir! Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit zum Austausch mit Buchbloggern. Als ich mir im Jahr 2005 meine erste eigene Webseite gebastelt hatte, hatte ich auch einen Blog. Leider fehlte mir die Zeit, irgendwann musste ich aufhören, weil ich es traurig fand, den Blog nicht aktuell halten zu können.
Was mir bei meinen Auslandsreisen auffällt ist, dass die Blogger in den Niederlanden, in Polen oder Spanien von den Buchverlagen viel ernster genommen werden als hier in Deutschland. Immer wenn ich auf Promotionreise für ein neues Buch im Ausland bin, stehen Treffen mit Bloggern in meinem Programm. Das finde ich gut und würde es mir hier auch wünschen, wenn zum Beispiel ein neues Buch von mir erscheint.

📗Beschreibe Dich mit 3 Worten

Humorvoll, optimistisch, diszipliniert.

📗Was fällt Dir zu diesen 4 Schlagwörtern spontan ein?

Freundschaft – Wahre Freundschaft ist so selten wie eine Perle in einer Auster. Ich habe erst gemerkt, wer meine echten Freunde sind, als ich erfolgreich wurde.

Freizeitausgleich – Mein Hund! Nichts entspannt mich mehr als lange Spaziergänge mit meinem Hund durch die Taunuswälder und –wiesen!

Träume – Man sollte seine Träume nicht aus den Augen verlieren, aber auch nicht endlos vor sich herschieben, denn irgendwann ist es zu spät, um sie zu verwirklichen. Ich habe meinen Traum, ein Buch zu veröffentlichen, in die Tat umgesetzt, gegen alle Hindernisse, ohne Verlag. Der Moment, an dem ich das erste gedruckte Buch in Händen hielt, war wohl einer der glücklichsten und perfektesten Momente meines Lebens.

Kindheitserinnerungen – sind wertvoll und spielen für mich insofern eine Rolle, als dass ich sie noch immer abrufen und für meine Jugendbücher verwenden kann. Ich finde es herrlich, mit meiner Familie und alten Freundinnen über früher zu quatschen und zu lachen.

Vielen Dank, liebe Nele!

https://www.neleneuhaus.de/home

Interview mit Maren Graf

#Interview

Am Samstag hatte ich *Barbara*, Besuch von der Autorin Maren Graf.
Maren ist Krimiautorin und hat 2016 ihr Debüt *Todschreiber* herausgebracht.
Eine weihnachtliche Krimisammlung mehrerer Autoren ist im Gmeiner Verlag erschieben : Padermorde.

🔫Seit wann schreibst du?

Geschichten schreibe ich wie viele AutorInnen bereits seit meiner Kindheit gern. Der erste Roman war mit 14 fertig. Der offizielle Durchbruch kam aber erst 2016 mit meinem Debüt „Todschreiber“, der im Gmeiner Verlag erschien.

🔫Hast du neben dem Schreiben Zeit für Hobbys?

Das Schreiben ist mein Hobby 😉 Aber natürlich nicht mein einziges. Um den sportlichen Ausgleich zur Arbeit am Laptop zu bekommen, tanze ich und verbringe außerdem viel Zeit mit der Familie.

🔫Wie geht es dir am Ende eines geschriebenen Buches?

Sehr gut. Ich liebe es, Dinge fertig zu haben. Es ist ein herrliches Gefühl, dieses letzte Puzzleteil zu setzen, zu spüren, wie sich alles zusammenfügt und passt , und das fertige „Bild“ zufrieden betrachten zu können.

🔫Schreibst du bereits am nächsten Buch?

Immer. Es ist nur eine Frage, ob es auch tatsächlich mein nächstes Buch wird 😉 Manchmal übernimmt ein anderes Projekt oder eine Idee nimmt plötzlich ganz andere Formen an. Welcher Text als nächstes zum Verlag geht, kann ich im Moment noch nicht sagen.

🔫Was ist dir wichtig, mit deinen Werken auszudrücken?

Ich will weniger etwas ausdrücken, als etwas verstehen. Wenn ich schreibe, setze ich mich mit mir und meiner Welt auseinander. Ich beschäftige mich mit Fragen, die mich umtreiben und mit Themen, die mich berühren. Sicherlich teils durch mein Philosophie-Studium verschuldet, üben die Taten und Beweggründe der Menschen am Abgrund der Normalität eine gewisse Schreibfaszination auf mich aus. Deshalb schreibe ich Krimis und Kurzgeschichten.
Auf der anderen Seite ist es die Liebe zu schönen Geschichten, die mich dazu bewegt, selbst welche zu schaffen und sie Lesern zu schenken, die gern in diese Welten eintauchen.

🔫Hast du selber Lieblingsbücher? Was liest du als Autor eigentlich für Bücher? Welches Genres?

Jede Menge! Ich lese sehr gern, auch wenn ich mit drei Söhnen gerade wenig Zeit dafür habe. Deshalb lese ich im Moment meist Kinderbücher und darunter gibt es unendlich viele wunderbare Geschichten 🙂
Ansonsten mag ich natürlich Krimis und Thriller. Besonders die von Melanie Raabe zum Beispiel, weil hier nicht nur die Story, sondern vor allem auch die Sprache ein Genuss ist. Für rührende Romane kann ich mich aber ebenso begeistern. Nur spannende müssen sie trotzdem sein.

🔫Wo schreibst du am liebsten?

Im Café. Dafür habe ich zwar nicht oft Zeit, aber wenn, dann genieße ich das sehr. Dort kann ich mich komplett auf mein Schreiben einlassen, weil mich nichts ablenkt. Keine Wäsche, kein Telefon, kein Paketdienst. Nur ich und mein Laptop in lebhafter Umgebung, die die Kreativität anregen. Das ist schön.

🔫Wovor hast du persönlich Angst?

Immer um meine Familie. Liebe macht einen ängstlich und verletzlich. Vor allem wenn man – so wie ich – eine blühende Fantasie hat und sich die schlimmsten Dinge ausmalen kann. Das ist etwas, das ich gern loswerden würde.

🔫Apropos Loswerden. Hast du bestimmte (schlechte)Angewohnheiten während der Schreibphase?

Kaum. Meine Schreibzeit ist eng verbunden mit einigen Ritualen wie z.B. einer guten Tasse Milchkaffee, dem Café als Arbeitsplatz oder den ruhigen Abendstunden. Wenn ich dann mitten in der Geschichte stecke, ist für Angewohnheiten ohnehin keine Zeit, dann tippe ich nur noch.

🔫Wie geht deine Familie damit um, eine Autorin im Haus zu haben?

Och, für die ist das völlig normal. Vor allem meine Kinder wachsen damit auf. Das ist auch nichts Besonderes. Der Älteste fängt schon an selber kleine Geschichten zu schreiben und erlebt durch mich, dass das nur Handwerk und Hobby ist.

🔫Hast du schon einmal den Gedanken gehabt, dir ein Pseudonym anzuschaffen?

Nein. Solange ich im selben Genre bleibe, brauche ich das auch nicht.

🔫Was bedeutet für dich die Zusammenarbeit mit uns Bloggern?

Ich lese Bücherblogs vor allem selbst als Leser, um tolle neue Bücher kennenzulernen. Ein guter Blog kann mir einen guten Überblick über gute Neuerscheinungen und alte Schätze geben und mir vielleicht auch bei der Entscheidung helfen, ob ein bestimmtes Buch zu mir passt.
Genau das können Blogger auf der anderen Seite natürlich auch den potentiellen Lesern meiner Bücher bieten. Sie empfehlen meinen Roman an die richtige Zielgruppe.
Außerdem schätze ich die persönliche Community, die auf Bücherblogs herrscht. Es ist immer nett, sich dort umzuschauen und mit anderen Lesern, manchmal sogar meinen eigenen Lesern ins Gespräch zu kommen.

🔫Beschreibe dich in 3 Worten.

Puh. Schwierig. Ich versuche es.
Kreativ.
Harmoniebedürftig.
Energiegeladen.

🔫Was fällt dir zu diesen 4 Schlagwörtern ein:
Freundschaft – da fallen mir meine eigenen Freunde und meine Familie ein, die ich sehr mag und zu schätzen weiß. Es ist mit das Wertvollste Gut, das wir im Leben haben können.
Freizeitausgleich – Abschalten. Anderes Tun. Gedanken ausschalten. Genießen.
Träume – wenn ich von meinen morgens erzähle, hört mir keiner zu 😉
Kindheitserinnerungen – habe ich sehr viele und bewahre sie auf wie schöne Fotos. Ich erinnere mich gern, vor allem mit anderen zusammen.

Vielen Dank liebe Maren, es war total schön mit dir zu sabbeln. Und Danke für das tolle Bild vor meinem Bücherregal😎

Interview Jette Janssen

#Autorentag #Ostfrieslandkrimi #Interview

Natürlich darf auch ein Interview mit Jette Janssen am Autorentag nicht fehlen 😉

⚓Seit wann schreibst Du?

Ich schreibe schon einige Jahre, eine Weile für mich, bis ich dachte, es ist Zeit, die Geschichten zu veröffentlichen.

⚓Hast Du neben dem Schreiben auch noch Zeit für Hobbys?

Ja, natürlich. Ich fahre viel Rad und liebe lange Spaziergänge, ich liebe die See und tauche zu gern in den rauen Nordseewind.

⚓Wie geht es Dir damit, kurz vor dem Ende eines Buches, welches Du gerade schreibst, zu sein?

Das ist wie ein Ankommen in mein Zuhause und ich genieße die Vorfreude auf das Ende wie als Kind das Warten auf Weihnachten, weil es mir selbst oftmals so manche Überraschung bereitet.

⚓Schreibst Du bereits an einem neuen Buch?

Ich schreibe aktuell an dem zweiten Teil um den Psychologen Maxim Henndorf, also am Folgeband von „Schwarze Stille“, der noch in diesem Jahr erscheinen soll.

⚓Was ist Dir als Autor wichtig, mit Deinen „Werken“ auszudrücken?

In erster Linie möchte ich jeweils eine spannende Geschichte erzählen, in der verschiedenste Menschen eine Rolle spielen und in der jeder seinen Weg finden muss. Für mich sind Freundschaften, Liebe, Humor und Anständigkeit wichtig, ich glaube, das merkt man meinen Romanen an.

⚓Hast du selber Lieblingsbücher?

Oh, zu viele. Ich lese selbst gern Kriminalromane, aber auch Horrorgeschichten und Thriller finden sich zuhauf in meinen Bücherregalen.

⚓Wo schreibst Du am Liebsten?

Ich schreibe am liebsten in meinem kleinen Schreibbüro, das weder Internet noch Telefon hat. Dort kann ich ungestört arbeiten.

⚓Wovor hast Du persönlich Angst, bzw. was macht Dir Angst?

So schnell gibt es nichts, was mir Angst macht. Sorgen schon eher. Die aktuelle politische Unruhe und der zunehmende Populismus verbunden mit Fremdenhass beispielsweise machen mich unruhig und lassen die Sorgenfalten tiefer werden.

⚓Hast Du bestimme (schlechte) Angewohnheiten während der Schreibphase?

Angewohnheiten sicher: Beispielsweise brauche ich dann das Alleinsein, Störungen sind lästig, ich trinke viel Kaffee und lebe in den Phasen sehr ungesund, da ich mich dann viel zu wenig bewege, unregelmäßig esse und zu wenig schlafe.

⚓Wie geht Deine Familie damit um, einen Autor im Haus zu haben?

Bei uns im Haus wird viel erdacht und erzählt – schon beim Frühstück, das gehört zu unserem Leben, und meine Familie geht mit mir und meinen Macken (ich kann oft schlecht abschalten und bringe meine Figuren mit an den Esstisch) absolut tolerant um.

⚓Hast Du schon einmal den Gedanken gehabt, Dir ein Pseudonym anzuschaffen? Oder ist Dein Name gar eins?

Jette Janssen ist doch ein sehr schöner Name und ich finde, für meine Ostfrieslandkrimis absolut passend, oder?

⚓Ist Dir schonmal die Idee gekommen, Dich in einem anderen Genre zu versuchen?

Momentan sind für mich die Ostfrieslandkrimis wichtig und wollen geschrieben werden. Was noch kommt, werde ich sehen. Aber ja, vorstellen könnte ich mit das Schreiben in anderen Genres schon.

⚓Was liest Du als Autor eigentlich für Bücher? Ein besonderes Genre?

Krimis sind ein Muss für mich als Kriminalschriftstellerin. Und nicht wenige. Dazu Horror und Thriller und auch Reisegeschichten.

⚓Was uns natürlich brennend interessiert, was bedeutet für Dich die Zusammenarbeit mit uns Bloggern?

Ich finde das sehr spannend, denn die Blogger stellen oft sehr spezielle Fragen und manchmal auch solche, die ich mir selbst noch nie beantwortet habe. Ich freue mich, wenn Blogger Interesse an mir und meinen Büchern haben und wir uns miteinander austauschen können. Blogger sind das Verbindungsglied zu den Lesern. Danke dafür!

⚓Beschreibe Dich mit 3 Worten

Neugierig, ausdauernd, geschichtenliebend (Das ist ein wenig unfair, eine Schriftstellerin etwas in lediglich 3 Worten sagen zu lassen.)

⚓Was fällt Dir zu diesen 4 Schlagwörtern spontan ein?

Freundschaft – Sehr wichtig, beste Freundin

Freizeitausgleich – Was ist das? Mein Beruf ist mein Leben – gehört auch zur Freizeit.

Träume – Ostfriesland, Meer, Möwen.

Kindheitserinnerungen – Gute und schlechte, lange her, Ofenheizung, Backapfel.

Vielen Dank liebe Jette 💜

Thorsten Siemens

#Autorentag #Interview

Thorsten Siemens – Autor hat uns Rede und Antwort gestanden….

📖Seit wann schreibst Du?

Richtig angefangen bin ich Anfang 2015.
Mein erstes Buch habe ich dann im April 2015 veröffentlicht. Damals noch als Self-Publisher.

📖Hast Du neben dem Schreiben auch noch Zeit für Hobbys?

Das Schreiben ist natürlich mein größtes Hobby und verschlingt unglaublich viel Zeit. Zum Glück schaffe ich es aber auch noch regelmäßig joggen zu gehen. An der frischen Luft komme ich immer auf die besten Ideen.

📖Wie geht es Dir damit, kurz vor dem Ende eines Buches, welches Du gerade schreibst, zu sein?

Kurz vor der Veröffentlichung steigt die Aufregung extrem an. Man hat unendlich viele Stunden in seine Geschichte investiert und beginnt zu bangen, ob sie den Lesern wohl auch gefallen wird.

📖Schreibst Du bereits an einem neuen Buch?

Aktuell arbeite ich an Heddas 3. Fall.

📖Was ist Dir als Autor wichtig, mit Deinen „Werken“ auszudrücken?

Ich möchte meine Leser unterhalten. Besonders wichtig ist mir, dass sie nicht bereits am Anfang des Romans erahnen, wer der Täter sein könnte. Daher versuche ich immer eine „Überraschung“ einzubauen.

📖Hast du selber Lieblingsbücher ?

Das Kartengeheimnis von Jostein Gaarder
Die Brüder Löwenherz von Astrid Lindgren.

📖Wo schreibst Du am Liebsten?

An meinem Schreibtisch. Da habe ich alles so eingerichtet, dass ich effizient arbeiten kann.

📖Wovor hast Du persönlich Angst, bzw. was macht Dir Angst?

Leider gibt es sehr vieles, wovor ich Angst habe. Ich verwandle diese Furcht jedoch in etwas positives und mache Krimis und Thriller daraus. 😉

📖Hast Du bestimme (schlechte) Angewohnheiten während der Schreibphase?

Ich kann meistens nicht aufhören zu Schreiben. Dann komme ich immer viel zu spät ins Bett, schreibe im Kopf noch ewig weiter und wache am nächsten Morgen vollkommen übermüdet auf.

📖Wie geht Deine Familie damit um, einen Autor im Haus zu haben?

Meine Frau unterstützt mich wirklich sehr. Sie ist mein größter Fan und gleichzeitig meine ehrlichste Kritikerin. Meine Kinder (5 und 8) wissen zwar, dass Papa Bücher schreibt, aber so ganz verstehen sie das Ausmaß noch nicht. Allerdings wird es für mich immer schwieriger ihre bohrenden Fragen nach dem Inhalt meiner Geschichten zu beantworten. 😉

📖Hast Du schon einmal den Gedanken gehabt, Dir ein Pseudonym anzuschaffen?
Oder ist Dein Name gar eins?

Jein. Als ich als Self-Publisher begonnen habe, wollte ich verhindern, dass mein näheres Umfeld sofort auf mein neues Hobby aufmerksam wird. Ich wollte aber auch, dass ich mich angesprochen fühle, wenn meine Leser Kontakt zu mir aufnehmen. So wurde aus Thorsten Siemers ganz einfach Thorsten Siemens. 😊

📖Ist Dir schonmal die Idee gekommen, Dich in einem anderen Genre zu versuchen?

Ich habe ja bereits 5 Thriller veröffentlicht. So gesehen sind die Krimis aktuell mein „neues“ Genre. Ich habe aber auch noch Buchideen für verschiedene andere Genres in der Schublade. Mals sehen, was noch kommt. 😉

📖Was liest Du als Autor eigentlich für Bücher? Ein besonderes Genre?

Ich lese hauptsächlich Thriller und Krimis. Schließlich muss ich ja im Auge behalten, was die Konkurrenz so macht. 😉

📖Was uns natürlich brennend interessiert, was bedeutet für Dich die Zusammenarbeit mit uns Bloggern?

Gerade für „junge“, noch nicht so bekannten Autor ist die Unterstützung der Blogger enorm wichtig. Sie opfern ihre Freizeit, um uns und unsere Bücher sichtbar zu machen. Ohne euch würden viele Leser nicht einmal unsere Namen kennen.
An dieser Stelle möchte ich allen Buchbloggern herzlich danken! Ihr seid großartig!

📖Beschreibe Dich mit 3 Worten

Ich bin ein zurückhaltender Optimist mit trockenem Humor.

📖Was fällt Dir zu diesen 4 Schlagwörtern spontan ein?

Freundschaft – Unglaublich wichtig!
Freizeitausgleich – Schreiben!
Träume – Sollte man immer haben.
Kindheitserinnerungen – Die Brüder Löwenherz.

Vielen Dank lieber Thorsten 😉

https://m.facebook.com/siemens.ebooks/

Monika Pfundmeier

#Interview

Wir durften der lieben Monika Pfundmeier ein paar Fragen stellen, herausgekommen ist ein tolles, ehrliches Interview, aber lest selbst….

💮Seit wann schreibst Du?

=> Ich wollte unbedingt nach dem Film „Die drei Musketiere“ mit Kiefer Sutherland ein Drehbuch schreiben. Das hab ich auch angefangen. Ich war ca. 13/14, hab das ganze aber unter einem Berg „Vernunft/aussichtslose Träumerei“ wieder vergraben.

💮Hast Du neben dem Schreiben auch noch Zeit für Hobbys?

=> Ich liebe es, zu schreiben, und das, soviel und so oft es geht. Ich schaff es schon, was anderes in meinem Tag unterzubringen … wenn ich das will ;). Am ehesten räume ich Zeit ein für Reisen, Freunde treffen, Familie, und um zu lesen.

💮Wie geht es Dir damit, kurz vor dem Ende eines Buches, welches Du gerade schreibst, zu sein?

=> Kurz vor dem Ende freue ich mich, das zu Ende zu bringen und in die Welt der Leser zu lassen. Ich will dann fertig werden. In der Phase davor zittere ich, ob es gut genug ist.

💮Schreibst Du bereits an einem neuen Buch?

=> Immer 🙂 seit ich mich entschieden habe, als Autorin zu leben. Aktuell an einem Roman, der im Hier&Jetzt spielt. Kein Liebesroman – und doch einer. Vielleicht einer der wichtigsten.

💮Was ist Dir als Autor wichtig, mit Deinen „Werken“ auszudrücken?

=> Ich denke, jeder der schreibt – und veröffentlicht – trägt Verantwortung dafür, was er in die Köpfe der Leser setzt. Ich will den Blick öffnen für andere Sichtweisen. Ich will ein Bewusstsein schaffen, dass wir achtsamer, fairer, wertschätzender, wohlmeinender, vorausschauender miteinander umgehen. Das gilt für den Umgang mit sich selbst, mit anderen, mit unserer Umwelt.

💮Hast du selber Lieblingsbücher ?

=> Haufenweise :). Ich verlier mich auch richtiggehend in Büchern. Eines meiner All-Time-Favourites ist: „Hallo Mr. Gott, hier spricht Anna“ – ein lustiges, furchtbar trauriges, lebensweises Buch.

💮Wo schreibst Du am Liebsten?

=> Ich hab meine Lieblingsplätze zum Schreiben oft auch nach Phase: „unterwegs“ entstehen oft und eher neue Kapitel, da bin ich gerne in Cafés, Bars oder auch mal in der Bahn – mit einem einigermaßen gleichbleibenden Geräuschpegel. Zu Hause arbeite ich gerne, wenn ich in die Details gehe oder mich konzentrieren muss. Oder ich geh mal an die Isar bzw. in die Natur um den Kopf durchzulüften und an nem ruhigen Fleckerl weiterzuarbeiten.

💮Wovor hast Du persönlich Angst, bzw. was macht Dir Angst?

=> Wir leben in einer unglaublich großartigen Welt mit vielen Privilegien. Einem Großteil von uns geht es bedeutend besser, als vor 100 Jahren. Wir haben Zugang zu Bildung, Nahrung, Hilfe, Technik, einem Kopfkissen in unserem Bett. Wir dürfen uns eine Meinung bilden und äußern, dürfen Entscheidungen selbst treffen. Ich habe Angst, dass wir zu dumm sind, das zu erkennen und diese Errungenschaften aufs Spiel setzen, weil wir das für uns für selbstverständlich halten, was Generationen vor uns erarbeitet und erkämpft haben, und weil bequemer ist, bequem zu sein, anderen die Schuld zu geben, wenn etwas nicht funktioniert oder zu glauben, andere setzten sich dafür ein, das zu erhalten.

💮Hast Du bestimme (schlechte) Angewohnheiten während der Schreibphase?

=> Ouuuhh ja. Mein Arbeitsrhythmus verlagert sich auf abends/nachts. Mein Kopf tickt tagsüber wenn ich unterwegs bin immer in der Parallelwelt meines Manuskripts und entwickelt Szenen weiter. Ich rede dann sehr wenig und starre konzentriert vor mich hin – oder durch Menschen hindurch. Hin und wieder tauche ich dann aus meiner Parallelwelt zurück in die Real-Welt und registriere, dass das irritierend auf Mitmenschen wirkt.

💮Wie geht Deine Familie damit um, einen Autor im Haus zu haben?

=> Meine Family – meine Eltern und Geschwister sind sehr stolz auf mich. Allerdings lebe ich allein und meine Family kriegt „nur“ die Ergebnisse und guten Seiten mit 😉

💮Hast Du schon einmal den Gedanken gehabt, Dir ein Pseudonym anzuschaffen? Oder ist Dein Name gar eins?

=> Ich habe 2x über ein Pseudonym nachgedacht.

1. Meinen Namen fand ich als Autorenname nicht so schick und nicht „sexy“.
2. Vor kurzem habe ich überlegt, mein nächstes Buch unter Pseudonym zu veröffentlichen, hier wechsle ich das Genre. Da liegen zum einen Überlegungen im Hinblick auf Marketing dahinter, zum anderen wird das Buch sehr sinnlich.
Beide Male kam Zuspruch „von außen“. Und ich hab mich verändert/entwickelt: Ich bin stolz auf meinen Weg, auf das, was und wie ich was tue. Ich bin stolz auf meinen Namen.

💮Ist Dir schonmal die Idee gekommen, Dich in einem anderen Genre zu versuchen?

=> Ich mach es gerade 🙂

💮Was liest Du als Autor eigentlich für Bücher? Ein besonderes Genre?

=> Viele – und viele unterschiedliche Genres. Ich lese als Autor ganz anders, als ich früher gelesen habe. Jetzt sehe ich auch das „Handwerkliche“ stärker im Vordergrund.

💮Was uns natürlich brennend interessiert, was bedeutet für Dich die Zusammenarbeit mit uns Bloggern?

=> Ich find das großartig. Ich sehe in den Bloggern die Leidenschaft für Bücher, wie sie auch in mir brennt. Ich weiß, was es heißt und wie viel Arbeit und Zeit da drin steckt, regelmäßig einen Blog zu pflegen und Dinge vorzustellen, die einem am Herzen liegen. Dafür unterwegs zu sein. Dann ist es ein Geschenk zusammen an einer Leidenschaft arbeiten zu können – besondere Events zu gestalten, gemeinsam „Hinter die Kulissen“ zu schauen oder einfach über diese Leidenschaft und die Bücher zu quatschen – ein Traum 🙂

💮Beschreibe Dich mit 3 Worten

Macher
Träumer
Andersdenker

💮Was fällt Dir zu diesen 4 Schlagwörtern spontan ein?

Freundschaft – unersetzbar
Freizeitausgleich – mit dem richtigen Job, muss man nie mehr arbeiten
Träume – umsetzen!
Kindheitserinnerungen – Dankbarkeit

Vielen Dank liebe Monika 💕

https://www.facebook.com/autormonikapfundmeier/

Zwischen uns ein ganzes Leben

#Blogtour #Interview

》Zwischen uns ein ganzes Leben《 von Melanie Levensohn

📚Seit wann schreibst Du?

Ich habe schon immer geschrieben.
Meine ersten Kurzgeschichten habe ich mit 8 geschrieben, meinen ersten 100-seitigen „Roman“ mit 14 – auf der alten Schreibmaschine meines Vaters.
Während meines Studiums habe ich nebenher als Journalistin für verschiedene Zeitungen und den Deutschlandfunk gearbeitet und mich dann entschieden, das Schreiben zum Beruf zu machen. Danach habe ich über 15 Jahre für die UNO und die Weltbank als Pressesprecherin und Pressereferentin gearbeitet.
Doch erst mein neuer Lebensabschnitt in Kalifornien hat mir die Freiheit geschenkt und mich dazu inspiriert, Romane zu schreiben. Ich glaube, ich musste einfach erst ganz viel Lebenserfahrungen sammeln, bevor ich innerlich dazu bereit war. Dafür genieße ich diese kreative Phase meines Lebens jetzt ganz besonders.

📚Wie geht es Dir damit, kurz vor dem Ende eines Buches, welches Du gerade schreibst, zu sein?

Als ich endlich mit dem Manuskript fertig war, war ich zuerst sehr erleichtert. Aber damit hörte die Arbeit ja noch lange nicht auf. Die Überarbeitungsphase war lang und intensiv. Ich habe so lange redigiert und verbessert, bis das Buch in den Druck ging. Jetzt das fertige Werk in den Händen zu halten ist ein großartiges Gefühl!

📚Schreibst Du bereits an einem neuen Buch?

Oh ja, mein zweiter Roman ist bereits zu Zwei-Dritteln geschrieben und ebenfalls eine hochemotionale Geschichte. Es geht wieder um Flucht, Entwurzelung und Verlust der Identität. Aber dieser Roman hat keine historische Komponente, sondern widmet sich einem hochpolitischen und zeitgenössischen Thema: den illegalen Flüchtlingsströmen, die aus Zentralamerika in die USA kommen. Aber es geht auch um Muttersein: um Muttersein-Wollen und Nicht-Muttersein-Können, etwas, das sicherlich alle Frauen irgendwann und irgendwie beschäftigt.
Ich habe für dieses Buch sehr viel gelesen und recherchiert, bin durch halb Guatemala gereist und habe Flüchtlingsheime in Mexiko besucht. Ich kann es kaum erwarten, meinen Lesern diesen neuen Roman vorzustellen.

📚Was ist Dir an Deinem aktuellen Buch besonders wichtig?

Diese Fügung, dass nach genau siebzig Jahren wieder eine Melanie Levensohn in die Familie zurückkehrte – auch noch aus Deutschland –, war für uns alle ein emotionales Erdbeben. Mein identischer Name und Melanies Schicksal haben mich nicht mehr losgelassen. Schnell wurde mir klar, dass ich ihr und der Familie meines Mannes ein Andenken schaffen musste. Und so ist dieses Buch entstanden. Mein Roman ist jedoch keine Biographie, die Charaktere sind alle erdacht.
Das Buch hat zwei wichtige Botschaften:
Gib deine Träume niemals auf!
Die Protagonistin Béatrice ist eine moderne Frau, erfolgreich, unabhängig, gleichzeitig aber auch zerrissen und einsam. Im Verlauf der Geschichte entwickelt sie sich von einer eher selbstsüchtigen Person hin zu jemandem, der sich um seine Mitmenschen sorgt – und dabei auch selbst Glück findet.
Eine weitere Botschaft meines Buches beruht auf dem hebräischen »Tikkun Olam«. Es bedeutet so viel wie »die Welt reparieren«. Im Alltag heißt das, anderen zu helfen und sich gemeinsame Ziele zu setzen. Die Suche nach der im Holocaust verschwundenen Schwester, aber auch die wachsende Freundschaft zwischen Béatrice und der hilfsbedürftigen Jacobina sind Beispiele für »Tikkun Olam«.

📚Wovor hast Du persönlich Angst, bzw. was macht Dir Angst?

Ich habe Angst vor unheilbaren Krankheiten und dass meiner Familie etwas zustößt. Gesundheit ist das Allerwichtigste!

Was die Welt im allgemeinen betrifft macht mir der fortschreitende Klimawandel sehr viel Angst und wie wenig dafür getan wird, ihn aufzuhalten. Ich sehe ihn jeden Tag und überall – und frage mich, wie sehr er in ein paar Jahren unser Leben verändern, einschränken und bedrohen wird. Ich habe Angst, dass es bald nicht mehr genug Wasser geben wird. Schon jetzt herrscht hier in Kalifornien großer Wassermangel. Wir müssten sehr viel sparsamer und respektvoller mit diesem kostbaren Gut umgehen. Durch meine Arbeit in Entwicklungsländern weiß ich wie es ist, wenn man nur einen einzigen Liter Wasser pro Tag bekommen kann.

📚Beschreibe Dich mit 3 Worten

Gründlich, begeisterungsfähig, impulsiv.

Vielen Dank liebe Melanie für dieses besondere Interview!

Mia Baronn

#Interview

Die 2. Autorin, die wir Euch heute vorstellen, ist Mia Baronn – Autor

🌟Seit wann schreibst Du?

Ich schreibe seit circa 2 Jahren für die Öffentlichkeit.. Davor habe ich auch immer was gemacht, es jedoch nie publiziert, sondern nur in Form von Kurzgeschichten für mich geschrieben. Meine erste Geschichte entstand mit 14 Jahren.

🌟Hast Du neben dem Schreiben auch noch Zeit für Hobbys?

Ja, ich liebe Bogenschießen und Schwimmen. Außerdem habe ich sehr viele Tiere, die alle betreut werden wollen. Das nimmt einige Stunden pro Tag in Anspruch.

🌟Wie geht es Dir damit, kurz vor dem Ende eines Buches, welches Du gerade schreibst, zu sein?

Die Zeit, kurz vor dem Ende des Buches zu sein, ist herrlich. Ich mag es, wenn man kurz vor dem Abschluss ist … es ist wie die Vorfreude vor Weihnachten gemischt mit Stolz, dass man es geschafft hat und ein klein wenig Wehmut, weil man sich von den Hauptakteuren bald lösen muss. Wie wenn man gute Freunde auf eine Weltreise verabschiedet. Man wünscht ihnen Glück und alles Gute, weiß aber, dass man sie ziemlich vermissen wird.

🌟Schreibst Du bereits an einem neuen Buch?

Aktuell schreibe ich an zwei Büchern und hab eines in Planung. Das erste Buch ist ein tränenreiches und berührendes Liebesdrama, das unter die Haut geht. Der Titel ist noch unbekannt, obwohl ich bereits rund 3/4 davon geschrieben habe. Das zweite Buch ist Hollywood Love 2, das ich – wie den ersten Teil – gemeinsam mit Mara Shepherd schreibe.

🌟Was ist Dir als Autor wichtig, mit Deinen „Werken“ auszudrücken?

Das Wichtigste, das ich mit meinen Büchern ausdrücken möchte, sind Gefühle. Ich will den Leser berühren und ihm ein paar unterhaltsame Stunden schenken. Ideal wäre es, wenn er danach noch eine Weile gedanklich in der Welt des Buches schwebt. Bücher, die nachklingen und einen beschäftigen, finde ich persönlich (auch als Leser) am schönsten.

🌟Hast du selber Lieblingsbücher ?

Viele, vor allem ändert sich das ständig. Ich mag die „Alaska wider Willen“-Reihe von Ellen McCoy. Das Buch Midnight Blue von L.J. Shen fand ich sehr berührend, jedoch ist es leider nur im Englischen erschienen. Im Fantasy-Bereich mag ich aktuell sehr gerne die „Superior“-Reihe von Ann-Marie Jungwirth.

🌟Wo schreibst Du am Liebsten?

Wo ich am liebsten schreibe? Ach, das ist mir eigentlich egal. Solange ich genügend Zeit und meinen Laptop habe, bin ich happy. Das kann dann überall sein. Im Auto, während meine Tochter Sport hat, Zuhause oder am See. Sogar im belebten Café habe ich kein Problem damit.

🌟Wovor hast Du persönlich Angst, bzw. was macht Dir Angst?

Krankheit macht mir Angst, anderseits feiere ich jeden Tag, an dem es uns gut geht und meine Lieben und ich gesund sind. Zur Zeit beschäftigt mich auch sehr der Klimawechsel. So eine Hitzewelle wie in diesem Sommer hab ich noch nie erlebt. Die Tiere leiden und die Pflanzen vertrocknen. Ich glaube, wir müssen uns hier langsam auf große klimatische Veränderungen einstellen.

🌟Hast Du bestimme (schlechte) Angewohnheiten während der Schreibphase?

Ja, leider. Zu wenig Schlaf und ein gewisse Verträumtheit/Zerstreutheit im Alltag – das ist dann nicht immer leicht für meine Familie, denke ich…😁

🌟Wie geht Deine Familie damit um, einen Autor im Haus zu haben?

Mann und Kind akzeptieren es und unterstützen mich, wo es geht. Andere Bekannte, die das zufällig herausfinden, belächeln es eher. Wir leben auf dem Land hier. Gedankliche Arbeit wird da nicht so hoch geschätzt wie eine körperliche, praktische Arbeit. Schreiben wird eher als „Spinnerei“ abgetan, so nach dem Motto: „Anscheinend hat sie sonst nichts zu tun“. Aber ich habe ein ziemlich dickes Fell, so etwas prallt an mir ab.

🌟Hast Du schon einmal den Gedanken gehabt, Dir ein Pseudonym anzuschaffen? Oder ist Dein Name gar eins?

Zum Schutz meiner Familie nutze ich ein Autoren-Pseudonym.

🌟Ist Dir schonmal die Idee gekommen, Dich in einem anderen Genre zu versuchen?

Das mache ich ständig. Meine erste Reihe war eine Fantasy-Romance Geschichte, danach kam ein frecher Liebesroman mit Erotik-Anteilen, jetzt gerade ein Liebesdrama mit viel Tiefgang. Aber ich werde mich sicher auch mal an einem Thriller versuchen. Da ich selbst vielseitig interessiert bin und in unterschiedlichen Genres lese, wirkt sich das auch auf mein Schreiben aus.

🌟Was liest Du als Autor eigentlich für Bücher? Ein besonderes Genre?

Wie gesagt, da bin ich sehr vielseitig. Fantasy, seichte und tiefgründige Lovestorys, Thriller und Horror, Abenteuerromane, sowie gerne auch mal Klassiker (Jane Austen, etc.)

🌟Was uns natürlich brennend interessiert, was bedeutet für Dich die Zusammenarbeit mit uns Bloggern?

Ohne euch, könnte ich überhaupt nicht als Selfpublisher-Autor existieren. Klingt extrem, ist aber so. Darüberhinaus macht die Zusammenarbeit mit euch Spaß und bereichert. Ich liebe es, mit Bloggern zusammenzuarbeiten. In diesem Sinne DANKE an euch alle!!!

🌟Beschreibe Dich mit 3 Worten

Neugierig, fröhlich, mitfühlend.

🌟Was fällt Dir zu diesen 4 Schlagwörtern spontan ein?

Freundschaft

Je älter man wird, desto weniger viele Freundschaften hat man (zeitbedingt, vor allem, weil die Familie an erster Stelle steht). Jedoch werden die, die man hat, immer intensiver.

Freizeitausgleich

Freizeitausgleich: ist ein schöner Luxus, den ich mir leiste, wann immer es geht.

Träume

Werden bei mir immer mehr, anstatt weniger. Ein weiser Mann (mein Vater) sagte mir mal: Träume sind oft näher an der Wahrheit, als die Realität.

Kindheitserinnerungen

Kommen wieder verstärkt auf, seit ich selbst eine kleine Tochter habe. Gute wie schlechte, doch die guten überwiegen dabei!!! 😀 Der Duft von gebackenen Weihnachtsplätzchen in Mamas Küche, Ausflüge mit der Familie, Urlaube im Allgäu und vieles mehr.

Danke für diese tollen Fragen und das schöne Interview. Ich freue mich, heute bei euch sein zu dürfen! (Meine Katzen, die um mich herumschnurren, übrigens auch😆)

https://www.facebook.com/Mia.Baronn.Autorin/

Vielen Dank liebe Mia 💛

Interview mit Kerstin King

Heute haben wir ein Interview mit Kerstin King😊 Gerade läuft eine tolle Leserunde mit ihr bei uns🤗

📚Seit wann schreibst Du?

Vor ungefähr vier Jahren habe ich damit begonnen, Katzenkurzgeschichten aufzuschreiben, als zu dieser Zeit in meinem Haushalt noch zwei Katzen wohnten. Sie gaben mir jeden Tag Anlass dazu, das Erlebte aufzuschreiben und zu kleinen Geschichten zu verarbeiten. Mitte 2016 habe ich dann so richtig mit dem Schreiben angefangen und im August 2017 meinen Debütroman veröffentlicht.

📚Was hast du außer dem Schreiben noch für Hobbys?

Ich dekoriere leidenschaftlich gerne Haus und Garten im schwedischen Landhausstil. Daher kommt es sehr häufig vor, dass Möbel gerückt oder neue Gegenstände verdekoriert werden.

📚Wie geht es Dir damit, kurz vor dem Ende eines Buches, welches Du gerade schreibst, zu sein?

Ganz ehrlich? Ich bin traurig und den Tränen nahe. Zum Ersten, weil ich es geschafft habe, diesen Meilenstein zu bewältigen und zum Zweiten, weil ich erst mal oder auch für immer Abschied von meinen Protagonisten nehmen muss. Sie wachsen mir in dieser Zeit sehr ans Herz. Ich lebe mit ihnen und für sie.

📚Schreibst Du bereits an einem neuen Buch?

Oh ja! Ich sitze seit zwei Monaten an einem neuen Manuskript. Dem zweiten Teil meines Debütromans Sommersprossen im Winter.

Daneben schreibe ich noch an einem Jugendroman. Eine Geschichte, die ich als Kind selbst erlebt habe.

📚Was ist Dir als Autor wichtig, mit Deinen „Werken“ auszudrücken?

Ich möchte mit meinen Geschichten zum Nachdenken anregen, aber auch für gute Unterhaltung sorgen. Viele Menschen erwarten von einem Buch, dass sie in ihrer eigenen Welt abtauchen und sich auf etwas ganz Neues einlassen können.

📚Hast du selber Lieblingsbücher ?

Bei so einer Frage, muss ich immer schmunzeln, denn ich würde behaupten, dass ich zu den ganz wenigen Autoren gehöre, wenn es sie überhaupt gibt, die selbst kaum ein Buch liest. Ich bin gedanklich ständig in eigenen Geschichten verwickelt und kann mich daher sehr schwer auf ein fremdes Buch konzentrieren. Trotz allem habe ich aber das ein oder andere Buch tatsächlich schon gelesen . Besonders hatte es mir Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter von Carina Bartsch angetan. Da war es definitiv um mich geschehen.

📚Wo schreibst Du am Liebsten?

Hauptsächlich in meiner sogenannten Schreibwerkstatt. Hier habe ich alles was ich brauche. Einen großen Schreibtisch, meinen PC, eine Kanne Tee und vor allem laute Musik, die ich meistens zum Schreiben brauche. Wenn ich in Wyk auf Föhr bin, schreibe ich auch dort, mit Blick auf die wunderschöne Nordsee.

📚Wovor hast Du persönlich Angst, bzw. was macht Dir Angst?

Dass den Menschen, die zu mir gehören, etwas zustoßen könnte. Vor Krankheiten und Umwelteinflüssen.

📚Hast Du bestimme (schlechte) Angewohnheiten während der Schreibphase?

Leider passiert es mir häufiger, dass ich während des Schreibens, so stark in der Geschichte gefangen bin, dass mein Kopf bereits weitere Szenen produziert und ich nicht weiter schreibe, sondern verträumt vor dem PC sitze und Kopfkino schaue.

📚Wie geht Deine Familie damit um, einen Autor im Haus zu haben?

Sie sind natürlich stolz und unterstützen mich in allen Situationen. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.

📚Hast Du schon einmal den Gedanken gehabt, Dir ein Pseudonym anzuschaffen? Oder ist Dein Name gar einer?

Ich hatte anfangs tatsächlich damit geliebäugelt. Dies wurde allerdings ganz schnell über den Haufen geworfen, da man mir sagte, dass mein eigentlicher Name bereits perfekt ist. Daher schreibe ich auch unter meinem echten Namen Kerstin King.

📚Ist Dir schonmal der Gedanke gekommen, Dich in einem anderen Genre zu versuchen?

Bisher habe ich einen Freundschaftsroman geschrieben. Genauso kann ich mich sehr gut in einem Liebesroman wiederfinden und mit einem Jugendroman habe ich bereits begonnen. Was ich mir eher weniger vorstellen kann, ist einen Thriller zu schreiben. Aber ganz ausschließen würde ich es nicht.

📚Was liest Du als Autor eigentlich für Bücher? Ein besonderes Genre?

Wenn ich lese , dann muss es leicht und flüssig geschrieben sein. Liebesromane mit Tiefgang liebe ich besonders. Wenn mich ein Thema sehr interessiert, dann kann es auch mal ein Sachbuch sein.

📚Was uns natürlich brennend interessiert, was bedeutet für Dich die Zusammenarbeit mit uns Bloggern?

Da ich noch am Anfang meines Autorendaseins stehe, bin ich für jede Anregung, jeden Tipp und für jede Hilfestellung dankbar. Ich bin vollauf begeistert, was ihr auf die Beine stellt und uns damit die Möglichkeit einräumt, etwas bekannter zu werden. Dass ihr euch für unsere Bücher interessiert und uns damit ein ganzes Stück nach vorne bringt.

📚Beschreibe Dich mit 3 Worten

Ordnungsliebend

Gewissenhaft

Authentisch

📚Was fällt Dir zu diesen 4 Schlagwörtern spontan ein?

Freundschaft

Meine allerbeste und liebste Freundin, die ich tatsächlich durch meinen Debütroman Sommersprossen im Winter kennengelernt habe. Für sie bin ich immer erreichbar, für sie mache ich alles. Den Weg der Freundschaft muss man oft gehen, sonst wuchert er zu.

Freizeitausgleich

So oft es geht nach Wyk auf Föhr zu fahren, um dort die Seele baumeln zu lassen. Und wenn wir zuhause sind, dann verschönere ich Haus und Garten.

Träume

Wer keine Träume hat, hat aufgehört zu leben. Träume, ob realistisch oder unrealistisch, gehören einfach dazu, wie die Luft zum Atmen.

Kindheitserinnerungen

Ganz besonders meine ganz große Sandkastenliebe Alexander und mein erstes eigenes Pferd Calypso. Mensch und Tier haben mir schon früh gezeigt, worauf es im Leben wirklich ankommt. Auf`s Glücklichsein.

Interview mit Ellen Hunter

Interview mit Ellen Hunter😊

😊😊Seit wann schreibst Du?

🙂 Ich schreibe schon, seit ich 7 Jahre alt bin. Damals habe ich ein altes Schreibheft im Haus meiner Eltern gefunden und wollte unbedingt eine Geschichte reinschreiben. Es wurde dann eine Geschichte über unseren Hund und darüber, wie wir ihn bekommen haben (natürlich frei erfunden). Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass sich seitdem wusste, ich will Autor werden 😀

😊😊Was hast du außer dem Schreiben noch für Hobbys?

🙂 Ich koche gern mit meinem Mann, liebe gute Filme und spiele leidenschaftlich gerne Videospiele. Essen macht mir besonders viel Spaß! 😀 Aber ich unternehme auch sehr gerne etwas mit unserem Hund, denn Hunde sind ein großes Hobby von meinem Mann und mir ❤

😊😊Wie geht es Dir damit, kurz vor dem Ende eines Buches, welches Du gerade schreibst, zu sein?

🙂 Ich bin immer aufgeregt, aber ich unglaublich zufrieden. Ich wollte schon viel früher Autor werden, habe es aber nie geschafft, endlich mal ein Buch zu beenden. Es kam immer was dazwischen und dann hat es mir nicht mehr gefallen. Mittlerweile ist das anders und so ist es immer wieder etwas ganz Besonderes, ein Buch abzuschließen. Manchmal fließen dabei sogar Tränchen 😀 Zumindest bei Wolf war das so.

😊😊Schreibst Du bereits an einem neuen Buch?

🙂 Ich schreibe gerade parallel an einem Jugendroman und an Wolf 2. Ich habe ja zwei verschiedene Autorennamen und möchte diese natürlich pflegen. Aber wenn ich einmal so richtig in Wolf stecke, komme ich meist nicht mehr raus und alles andere muss warten 😀

😊😊Was ist Dir als Autor wichtig, mit Deinen „Werken“ auszudrücken?

🙂 Ich möchte zum Einen die Geschichten erzählen, die ich persönlich schön finden würde. Zum Anderen möchte ich die Leser an meiner Fantasie teilhaben lassen. Die meisten meiner Manuskripte sind schon sehr alt und ich träume schon lange davon, sie endlich umzusetzen. Deswegen sind meine Bücher für mich meistens ein lange gehegtes Ziel. Und nicht zuletzt will ich unbedingt, dass die Leser Spaß haben! Einfach nur unkomplizierten, echten Spaß ❤

😊😊Hast du selber Lieblingsbücher ?

🙂 Ich mag „Feuerkind“ und „Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King sehr gern. Ich muss aber zugeben, dass ich in letzter Zeit nicht mehr so viel zum Lesen komme.

😊😊Wo schreibst Du am Liebsten?

🙂 Am liebsten schreibe ich an meinem Schreibtisch. Dort habe ich meine Ruhe. Ich lasse dann den Rolladen herunter, setze meine Kopfhörer auf und genieße die Musik, während ich dann und wann einen Blick in das Aquarium neben mir werfe.

😊😊Wovor hast Du persönlich Angst, bzw. was macht Dir Angst?

🙂 Ich habe Angst davor, meine Lieben zu verlieren, so wie wahrscheinlich jeder. Und manchmal habe ich auch Angst davor, mir selber zu viel Druck zu machen. Das ist eine schlechte Angewohnheit von mir. Ich bewerte mich immer sehr streng und arbeite gerade daran, damit aufzuhören.

😊😊Hast Du bestimme (schlechte) Angewohnheiten während der Schreibphase?

🙂 Wenn ich so eine richtig heftige Schreibphase habe, esse und schlafe ich zu wenig *lach* Ich weiß, dass das nicht gut ist, aber ich kann dann immer nicht aufhören. Manchmal sitze ich abends wie verstrahlt auf dem Sofa und kriege nichts mehr mit, weil ich im Kopf immer noch voll in meinen Büchern stecke.

😊😊Wie geht Deine Familie damit um, einen Autor im Haus zu haben?

🙂 Mein Mann ist da sehr locker. Er hat mich so kennengelernt und da er selber selbstständig ist, können wir das gut einteilen – wir arbeiten gleichzeitig und machen abends (meistens) gleichzeitig Feierabend. Es sei denn, ich schiebe wieder eine Nachtschicht, aber da ist er dann so lieb und bringt mir Essen 😀

😊😊Hast Du schon einmal den Gedanken gehabt, Dir ein Pseudonym anzuschaffen? Oder ist Dein Name gar einer?

🙂 Meine beiden Autorennamen „Virginia E. Gray“ und „Ellen Hunter“ sind beides Pseudonyme. Ich wollte nie unter meinem richtigen Namen veröffentlichen. Ich habe schon vor vielen Jahren mal geträumt, dass mein Autorenname „Ellen Hunter“ sein wird und so wusste ich immer, dass ich das in die Tat umsetzen möchte 😀

😊😊Ist Dir schonmal der Gedanke gekommen, Dich in einem anderen Genre zu versuchen?

🙂 Ich bin ein völliger Romantik / Contemporary Fantasy-Freak. Ich liebe diese Thematik! Ich habe aber auch schon andere Genres erforscht (okay, zumindest teilweise), und habe auch noch einige Manuskripte auf meiner Liste, die nicht in dieses Genre gehören. Ihr könnt also gespannt sein! 😀

😊😊Was liest Du als Autor eigentlich für Bücher? Ein besonderes Genre?

🙂 Ich stehe wie gesagt auf Contemporary Fantasy und Romantik. Das ist mein absolutes Steckenpferd, in dem ich mich wiederfinde ❤ Ich mag aber auch Mysterie und Abenteuer sehr gerne, besonders in Filmen. Ich finde Serien und Filme toll, in denen es um andere Dimensionen geht, in denen viele Gefahren lauern und solche Sachen.

😊😊Was uns natürlich brennend interessiert, was bedeutet für Dich die Zusammenarbeit mit uns Bloggern?

🙂 Ich bin unheimlich froh, mit so netten und vielen Bloggern zusammenarbeiten zu dürfen. Das hätte ich mir vor zwei Monaten nie zu träumen gewagt, als ich Wolf rausgebracht habe. Es erfüllt mich mit Stolz und dadurch sind auch schon tolle Freundschaften entstanden. Manchmal fühle ich mich richtig berühmt *lach* Ich hoffe in der Zukunft auf weitere tolle Zusammenarbeit ❤

😊😊Beschreibe Dich mit 3 Worten

🙂 Ungezähmt, Stur, Arbeitstier

😊😊Was fällt Dir zu diesen 4 Schlagwörtern spontan ein?

Freundschaft
Freizeitausgleich
Träume
Kindheitserinnerungen

🙂 Puh, schwere Frage! 😀 Zum Thema Freundschaft fällt mir meine Schwester ein, meine beste Freundin Elea und ich denke auch an die vielen, netten Blogger, die ich in den letzten Monaten kennenlernen durfte ❤
Freizeitausgleich sind für mich gutes Essen, mein Hund und auch die Natur. Ich reise sehr gerne (auch wenn das momentan nicht so oft geht) und ein entspannter Urlaub am Wasser ist für mich das Nonplusultra zum Glücklichsein ❤
In Sachen Träumen kommt mir nur ein einziger Gedanke: Ganz klar das Leben als Autor. Das ist mein ultimativer Traum und das einzige Ziel, das ich jemals mit so viel Leidenschaft verfolgt habe. Es ist mir nicht aus dem Kopf gegangen, seit ich ein Kind bin. Ich habe sogar immer ein Buch neben meinem Bett, falls mir nachts eine Idee kommt *lach*
Und zu guter Letzt, ich habe auch viele tolle Kindheitserinnerungen. ich habe sehr viel Zeit mit Musikhören verbracht und dabei habe ich unzählige Geschichten geplant. Früher habe ich sie noch auf Papier geschrieben, später dann am PC. Daran erinnere ich mich sehr gerne. Besonders an die Leichtigkeit als Kind ❤ Es gab so viele Abenteuer, die man erleben konnte, in dem man einfach nur in seinem Zimmer saß und mit seinen Spielzeugen gespielt hat 😀 Ich glaube, beim Schreiben erlebt man das ein Stückweit nochmal.

Vielen Dank 😊 da hast du uns ganz schön viel von dir erzählt😉

Interview mit Tatjana Menning

#Interview

Heute haben wir ein Interview mit Tatjana Mennig😊 in den nächsten Tagen stellen wir euch ihr Buch vor🤗

😊Seit wann schreibst Du?

Ich schreibe schon seit meiner Kindheit. In der 8. Klasse habe ich ein Mini-Haustiermagazin namens Kleintiertreff gemacht, für das ich kurze „Artikel“ mit der Schreibmaschine getippt und selbst illustriert habe, die meine Mutter dann im Büro kopiert und zusammengeheftet hat. Es hatte eine Auflage von 6 Stück, weil ich jedes von Hand colorieren musste, und wurde nach drei Ausgaben eingestellt. 😉 Ich habe außerdem gefühlt schon immer Tagebuch geschrieben. 1999 habe ich angefangen, Artikel und Rasseportraits für die Zeitschrift „Partner Hund“ zu schreiben, später auch für die „Geliebte Katze“. Nach einigen Jahren habe ich aber wieder aufgehört, weil ich das Gefühl hatte, dass meine Schreibe zu boulevardmäßig geworden war. Später habe ich als Katzenexpertin für den Blog von Almo Nature über Katzenthemen geschrieben. Der Blog wurde aber zwischenzeitlich umstrukturiert, und die meisten meiner Artikel sind rausgeflogen. 2013 habe ich mich an mein erstes Buch gewagt, das aber stilistische und grafische Mängel hatte und sich nicht gut verkaufte. Mein jetziges Buch wurde und wird von einem Buchmentor begleitet (danke an Tom Oberbichler!!). Die grafische Gestaltung habe ich diesmal in professionelle Hände gelegt. So wird es diesmal ein rundum gelungenes Werk, jedenfalls hoffe ich das.

😊Was hast du außer dem Schreiben noch für Hobbys?

Ich mag Autos, vor allem US-Cars aus den 40ern, 50ern und 60ern, und besuche sehr gerne Oldtimer-Treffen und -Rennen. Mein eigenes Auto hat einen Namen, mit dem ich es auch anspreche. Es ist ein kleiner Geländewagen, mit dem ich so oft es geht auch ins Gelände fahre. Außerdem lese ich unheimlich gerne und viel. Und ich habe Aquarien.

😊Wie geht es Dir damit, kurz vor dem Ende eines Buches, welches Du gerade schreibst, zu sein?

Ich bin unheimlich aufgeregt und auch sehr stolz. Es hat alles viel länger gedauert als geplant, aber ich bin überzeugt, dass das Ergebnis alle Kosten und Mühen und alle Geduld wert sein wird.

😊Schreibst Du bereits an einem neuen Buch?

Ich musste meinem Buchmentor versprechen, dass ich erstmal dieses Buchprojekt beende, bevor ich das nächste anfange. Das Thema steht aber schon fest, und sobald mein jetziges Buch auf dem Markt ist, werde ich mit dem nächsten anfangen.

😊Was ist Dir als Autor wichtig, mit Deinen „Werken“ auszudrücken?

Als Sachbuchautorin ist es mir wichtig, meine Liebe zur Natur auszudrücken und meine Wertschätzung anderen Menschen gegenüber.

😊Hast du selber Lieblingsbücher ?

Oh ja! Ich habe einige Lieblingsbücher. Dazu gehören die Harry Potter Romane, die Bücher von Barbara Sher und die wunderschönen Wohnbücher von Martina Goernemann. Natürlich sind auch Katzenbücher dabei, zum Beispiel von Vicky Halls und von Jackson Galaxy.

😊Wo schreibst Du am Liebsten?

Am liebsten schreibe ich an meinem Schreibtisch von Ikea (Hemnes mit Aufsatz), in Gesellschaft meiner Katze Dorle in ihrem Körbchen, das auch auf dem Schreibtisch steht. Ich plane aber die Anschaffung eines Laptops, damit ich unterschiedliche Orte zum Schreiben ausprobieren kann.

😊Wovor hast Du persönlich Angst, bzw. was macht Dir Angst?

Am meisten Angst habe ich davor, dass es Menschen, die mir nahestehen, schlecht geht. Ich musste das schon mehrmals erleben und finde diese Hilflosigkeit sehr schlimm, wenn man nichts tun kann, damit es den Menschen wieder gut geht.

😊Hast Du bestimme (schlechte) Angewohnheiten während der Schreibphase?

Ich weiß gar nicht, ob man das so öffentlich zugeben sollte, aber ich trinke sehr gerne Wein oder Bier beim Schreiben und höre laute Musik dazu…

😊Wie geht Deine Familie damit um, einen Autor im Haus zu haben?

Ich glaube, meine Tochter ist sehr stolz auf mich. Sie ist allerdings bereits erwachsen und wohnt nicht mehr bei uns. Mein Mann findet das super, denn immer wenn ich schreibe, hat er Zeit für seine Online-Spiele…

😊Hast Du schon einmal den Gedanken gehabt, Dir ein Pseudonym anzuschaffen? Oder ist Dein Name gar einer?

Nein, eigentlich nicht. Ich träume allerdings davon, auch einmal einen richtigen Roman zu schreiben und bin nicht sicher, ob ich den auch unter meinem richtigen Namen veröffentlichen sollte.

😊Ist Dir schonmal der Gedanke gekommen, Dich in einem anderen Genre zu versuchen?

Ja, auf jeden Fall. Da mein jetziges Buch aber mein erstes richtiges Buch ist, möchte ich in der nächsten Zeit weiterhin als Katzenexpertin Sachbücher schreiben.

😊Was liest Du als Autor eigentlich für Bücher? Ein besonderes Genre?

Neben Katzenbüchern lese ich aktuell vor allem Bücher über Persönlichkeitsentwicklung, aber zwischendurch und zur Entspannung lese ich auch gerne romantische Romane, aber auch Thriller. Ganz besonders gerne mag ich außerdem Fantasy-Romane.

😊Was uns natürlich brennend interessiert, was bedeutet für Dich die Zusammenarbeit mit uns Bloggern?

Ich denke, dass Blogger eine gewisse „Macht“ haben, Ansichten oder Dinge – in Eurem Fall Bücher – bekannt zu machen. Für mich ist es deshalb eine ganz tolle Gelegenheit, als Autorin entdeckt zu werden. Aber auch als Katzenexpertin, denn nach wie vor ist der Gedanke den meisten Menschen ziemlich fremd, dass man Probleme, die man mit seinen Katzen hat, lösen kann, und zwar nicht unbedingt dadurch, dass man die Katze weggibt. Auf meinem Auto steht „Katzenpsychologin im Einsatz“, und ich werde immer wieder darauf angesprochen, ob das ernstgemeint ist. Was ein Hundepsychologe macht, ist den meisten Leuten ziemlich klar, aber was Katzen angeht, hält sich das Vorurteil sehr hartneckig, dass man an deren Verhalten nichts ändern kann. Und das stimmt einfach nicht.

😊Beschreibe Dich mit 3 Worten

Liebevolle Katzen- und Menschenversteherin. (Das waren wohl dreieinhalb Worte – ist das auch noch okay?)

😊Was fällt Dir zu diesen 4 Schlagwörtern spontan ein?

Freundschaft: Freunde sind mit das wichtigste im Leben eines Menschen.

Freizeitausgleich: Gemütlich mit einer Tasse Kaffee irgendwo lümmeln und ein Buch lesen. Oder aber Offroad fahren. 🙂

Träume: Träume sind die Basis von Allem, was wir im Leben erreichen können.

Kindheitserinnerungen: Meine Kindheit war nicht ganz unbelastet, aber ich erinnere mich sehr gerne an meinen Opa, der mir so viel über die Natur gezeigt hat und immer Geduld mit mir hatte. Und: Schneiderbücher und Hanni-und-Nanni-Kassetten.

Vielen lieben Dank😊